aachen 72 grad – Aachens heisse Quellen

KOSTBARES NATURGESCHENK, GÖTTLICHE GABE, ALLHEILMITTEL ODER GERUCHSBELÄSTIGUNG?

Tief verborgen im Untergrund, in Jahrhunderten überbaut und zugedeckt liegt Aachens heißer Schatz – die Thermalquellen. Manchmal machen sie sich bemerkbar durch penetranten Geruch oder Dampf, der im Winter aus Kanaldeckeln herauszieht.

Diese nahezu unsichtbaren Quellen gehören zu den heißesten und ergiebigsten Thermalwasservorkommen Mitteleuropas.
Seit 2.000 Jahren nutzen die Aachener das Thermalwasser. Die römischen Badeanlagen, Kurbäder und Trinkbrunnen prägten das Stadtbild und waren im Alltag der Menschen präsent.

Wo kommt das Thermalwasser her? Wo sind die Quellaustritte?
Wie viele gibt es? Können die Quellen versiegen?
Warum fließt es ununterbrochen? Darf man das Wasser trinken?
Was haben die Quellen mit Karl dem Großen zu tun?
Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt die App „aachen 72 grad“.

Die Entdeckertour führt zu den versteckten Quellaustritten und den noch sichtbaren Überresten vergangener Badekultur. Zeitreisende der vergangenen Jahrhunderte tauchen überraschend auf und erzählen von ihren Erlebnissen in Aachen und der Quellgeist „Granni“ berichtet Erstaunliches über „sein“ Thermalwasser.

Im Smartphone oder Tablet wird die Geologie des Thermalwassers sichtbar und die Geschichte seiner Nutzung im Stadtraum lebendig.

Die Augmented-Reality-App führt über 10 Stationen durch die Aachener Innenstadt rund um den Dom. Der Rundgang dauert ca. 1,5 Stunden. Unterbrechungen sind jederzeit möglich. Der Start ist am Centre Charlemagne dem Aachener Stadtmuseum.

Die App verfügt über ein barrierefreies Angebot mit alternativer Wegeführung für Rollstuhlfahrende, Texten für Hörgeschädigte und Texten in Leichter Sprache.
Weitere Sprachen: Niederländisch, Französisch, Englisch.